Gründung: Verein will neuen Bürgerpark in Neuss aktiv mitgestalten 

Der Startschuss für den neu gegründeten Verein „Grünes Herz – Bürgerpark Neuss e.V.“ zur Gestaltung eines Bürgerparks und der Mitwirkung bei der Landesgartenschau 2026 ist gefallen. Bei der Gründungsveranstaltung wurden Sandra Maria Breuer und Marcus Longerich in Form eines Vorsitzenden-Duos gewählt. Am 20. Oktober 2022 soll es eine erste öffentliche Bürgerveranstaltung in der Wetthalle geben. 

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, die an verschiedensten Stellen ihr Interesse bekundet hatten, nahmen bei der Gründungsveranstaltung teil und zeigten großes Interesse an einer nachhaltigen, naturökologischen und bürgernahen Entwicklung für das Areal der ehemaligen Galopprennbahn. Denn es geht bei der Gestaltung des neuen Bürgerparks nicht nur um die Landesgartenschau 2026, sondern insbesondere um ein ganz besonderes grünes Stadtentwicklungsprojekt an einer der zentralsten und emotionalsten Stellen im Neusser Stadtgebiet. „Das Ziel ist ein Natur- und Freizeitort, der von den Bürgerinnen und Bürgern mit Leben gefüllt und deshalb auch von ihnen mitgestaltet werden soll“, erklärt die Vorsitzende Sandra Maria Breuer. „Die Planungs- und Umsetzungsphase sowie die Durchführung der Landesgartenschau sind der Weg dorthin. Die Entwicklung rund um ein Leben im Bürgerpark, rund um die Grün-, Natur-, Klima- und Freizeitflächen beginnt aber schon jetzt.“ 

„Unsere Aufgabe wird es vor allem sein, die Menschen unserer Stadt für den Bürgerpark und auch die Landesgartenschau (LaGa) zu begeistern“, ergänzt der Vorsitzende Marcus Longerich. Neuss hatte sich am 30. März 2022 bei der Bewerbung um die Landesgartenschau 2026 erfolgreich gegen die beiden Mitbewerberstädte Grefrath und Warendorf durchgesetzt. „Wir möchten möglichst viele Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung schaffen, sodass sich die Neusser Bürger:innen auch langfristig mit den neu zu gestaltenden Grünflächen identifizieren und sich einbringen“, so Longerich. 

Dem Verein ist ein Querschnitt aller relevanten Themen-, Interessengruppen und aller Bürgerinnen und Bürger wichtig, was sich bewusst in der Zusammensetzung des gewählten Gründungsvorstandes und den ersten Gruppen zeigt. Hier sollen direkt von Anfang an die Kompetenzen und Erfahrungen durch Vertreter der größeren Themen-/Interessengruppen in einem Team verbunden werden – miteinander ist hier Programm. Auch in der Zusammenarbeit mit der LaGa Durchführungsgesellschaft und der Stadt Neuss. Sandra Maria Breuer ist Vorsitzende der Freunde & Förderer des Kinderbauernhofes, Marcus Longerich ist Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Neuss sowie Mitglied im Komitee des Neusser Bürger Schützenvereins. Vollständig wird der Vorstand erst mit den beiden stellvertretenden Vorsitzenden Marion Tiefenbacher-Kalus (Vorsitzende Verkehrsverein Neuss e.V.), Michael Ziege (Kulturausschuss-Vorsitzender), als Vorstandsmitglied für die Finanzen Jürgen Steinmetz (Hauptgeschäftsführer IHK Mittlerer Niederrhein) und für die Fachvertretung Natur & Ökologie konnten Dr. Christine Vogel (Sprecherin Neuss Agenda 21 e.V.), für die Fachvertretung Innenstadt sowie Heimat Christoph Napp-Saarbourg (Vorsitzender ZIN e.V., Heimatfreunde Neuss), für das Thema Sport Leon Amrath (Stadtsportverband Neuss) als Vorstandsmitglieder gewonnen werden. Die Geschäftsstelle übernimmt Vera Hausotter, Bürgermeisteramt. Zum Start des Vereins ist bereits eine Jugendgruppe in Entstehung, welche Schülern und Vertretern von Jugendorganisationen in den Aufbau geht. Gründungsmitglieder u.a. wie Sascha Odermatt (Neuss-Düsseldorfer Häfen), Johann-Andreas Werhahn, Gösta Müller (Stadtsportverband) und Mitglieder rund um Urban Gardening Projekte bezeugen die angestrebte Miteinander-Vielfalt. Mitglied im Verein kann schon jetzt jede:r werden; es wird für Jedermann/-frau gestaffelte Mitgliedsbeiträge geben. (www.gruenes-herz-neuss.de; mail@gruenes-herz-neuss.de) 

Wer sich für mehr interessiert: Für den 20. Oktober 2022 plant der Verein eine öffentliche Bürgerinformationsveranstaltung in der Wetthalle: „Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger schon früh informieren, die Menschen einbinden und viele Projektideen für den Bürgerpark sammeln“, erläutern Breuer und Longerich. „Das soll dann der Auftakt zur stetigen Durchführung von Veranstaltungen sein, um die Ideen der Bürger:innen umzusetzen und Transparenz zu schaffen.“ 

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